"Vom Konflikt zu Mobbing"

Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ nimmt an Fachtagung in Mannheim teil

Zum Tagesseminar „Vom Konflikt zu Mobbing“ hatten das DGB Bildungswerk und der KDA am vergangenen Wochenende ins Gewerkschaftshaus nach Mannheim eingeladen, woran auch die Leiterin der Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“, Karin Hurrle, teilgenommen hatte. Über die Entwicklung der Rechtsprechung und die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten unterrichtete Rechtsanwalt Martin Wolmerath, der auch Autor des Buches „Mobbing und psychische Gewalt“ ist.  Seit 25 Jahren werde das Thema „Mobbing“ bereits in der Gesellschaft diskutiert. Auch gebe es mittlerweile viele Urteile und Möglichkeiten, gerichtlich gegen „Mobbing“ vorzugehen. Wohin sich diese Problematik entwickelt habe zeige, dass es an vielen Gerichten aller Bundesländer Güterichter gebe, die nach der Meinung von Wolmerath jedoch gut geschult sein sollten. Aus ärztlicher Sicht beleuchtete Dr. med. Werner Geigges, Chefarzt der Rehaklinik Glotterbad, die psychische Folgen von „Mobbing“. Die häufigsten Störungen seien Angst und Depressionen, die bis hin zum Suizid führten. Auch Burnout, die Folgen von Stress, sei lange belächelt worden. Dies sei allerdings keine Krankheit, sondern ein Risikozustand, erläuterte der Fachmann. Mobbing bezeichnete Geigges als Folge von sozialem Fehlverhalten, was allerdings vor Jahren zu wenig Beachtung gefunden habe.

Weiterlesen: "Vom Konflikt zu Mobbing"

Hassloch: Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" - Vorführung mit Klangschalen

Am Mittwoch, den 15. November 2017 im Theodor-Friedrich-Haus

Am Mittwoch, den 15. November findet bei der Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" eine Klangschalenvorführung im Theodor-Friedrich-Haus statt. Diese Veranstaltung beginnt bereits um 14 Uhr. Herzliche Einladung  ergeht auch an alle Interessierte. Nähere Informationen zum Gruppen-  treffen kann man bei der Leiterin Karin Hurrle, Tel.Nr. 06324/981504  erfahren.

Weiterlesen: Hassloch: Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" - Vorführung mit Klangschalen

Große Resonanz der Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" bei der Mannheimer Seelischen Gesundheitswoche

Arbeitsgruppe „Mobbing“ in Gründung

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hatte mehrere Tage im Oktober an der 20. Mannheimer Woche der Seelischen Gesundheit im Zentralinstitut für seelische Gesundheit ZI teilgenommen und konnte viele Anregungen mit nach Haßloch nehmen. Die Haßlocher Selbsthilfegruppe, die sich u.a. für Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen einsetzt, war mit einem Infostand im ZI vertreten, wo auch der „Mobbing-Flyer“ auslag, der vom Haßlocher Jugendgemeinderat im Jahre 2012, federführend von Dennis Messer und Simon Frübis, erarbeitet wurde. Dass das Thema „Mobbing“ aktueller den je ist, konnten die beiden Gruppenvertreterinnen Gabi Nicklis und Karin Hurrle in vielen Gesprächen erfahren. Denn innerhalb kurzer Zeit waren die ausgelegten Flyer insbesondere durch interessierte Jugendliche vergriffen. Beim Filmabend im Mannheimer Odeon-Kino wurde deutlich, dass „Mobbing“ ein heiß diskutiertes Thema ist. Dr. Vera Onken vom ZI Mannheim verdeutlichte, dass „Mobbing“ ein großes gesellschaftliches Problem darstelle. Auch Anne Will hatte das Thema "Wenn der Chef zum Feind wird" in ihrer "Mobbing-Sendung" diskutieren lassen

Weiterlesen: Große Resonanz der Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" bei der Mannheimer Seelischen Gesundheitswoche

Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" nimmt an Demokratietagung der Uni Speyer teil

Am Rande der Veranstaltung: Gespräch mit Richter und Buchautor Jens Gnisa

Die Selbsthilfegruppe „Lebensfreude“ hat an der zweitägigen Demokratietagung der Uni Speyer am 26. und 27. Oktober teilgenommen. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung standen Fragen, wie z.B.: Inwieweit ist das laut Umfragen verbreite Gefühl berechtigt, dass die Politik über die Köpfe der Menschen hinweg entscheidet und die Bürger nur wenig zu sagen haben? Stimmt es, dass Spitzenpolitiker über die Agenda entscheiden und dem Parlament oft nur die formale Absegnung längst getroffener Entscheidungen überlassen? Welche Folgen solche und andere Handlungen für die Demokratie und den Rechtsstaat haben, war Thema dieser Demokratietagung in Speyer, was von den Referenten anhand vieler Beispiele dargelegt und zum Teil sehr emotional diskutiert wurde. So wurde u.a. von Jens Gnisa, Direktor am Amtsgericht Bielefeld und Buchautor seines Buches „Das Ende der Gerechtigkeit – Ein Richter schlägt Alarm“ kritisiert, dass mangelnde innere Sicherheit, Rechtsverstöße durch die Politik und populistische Ausweichmanöver, Auslöser sind, wenn es um die Verantwortung der Bürger unseres Landes geht. Für Gnisa bestehen auch keine Zweifel, dass der Rechtsstaat am meisten davon betroffen ist. Nur eine funktionierende Justiz könne als stabilisierender Faktor wirken, wenn politische Systeme drohen aus dem Ruder zu laufen, wie das aktuelle Beispiel der Trumpschen USA zeige. Selbst der mächtige Präsident der Vereinigten Staaten könne sich einer Untersuchung, die ihm ungelegen komme, nicht entziehen, zumindest nicht auf legalem Wege, sagt Gnisa. Und die Protagonisten des bedrohlichen Rechtsrucks, der sich in vielen Ländern Europas derzeit vollziehe, suchten sich als ersten Feind, die Justiz, Staatanwälte und Richter. „Die Bürger verstehen daher die Logik des Rechts nicht mehr und fühlen sich durch unsere Gesetzgebung nicht mehr gerecht vertreten“, kritisiert Gnisa weiter.

Weiterlesen: Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" nimmt an Demokratietagung der Uni Speyer teil

Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" nimmt an der 17. Speyerer Demokratietagung teil

Am 26. und 27. Oktober 2017 an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften

Am 26. und 27. Oktober findet die 17. Speyerer Demokratietagung an der Uni Speyer unter der Wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim statt, zu der die Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" eine Einladung erhalten hat und an diesser Veranstaltung auch teilnimmt. Thema: "Erosion von Demokratie und Rechtsstaat?". Die Tagung soll unter anderem folgende Fragen beantworten: Inwieweit ist das laut Umfragen verbreitete Gefühl, dass Politik über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht werde und die Bürger wenig zu sagen hätten, berechtigt? Stimmt es, dass Spitzenpolitiker über die Agenda entscheiden und dem Parlament oft nur die formale Absegnung längst getroffener Entscheidungen lassen? Wird dem Bürger verwehrt, mit dem Stimmzettel gute Politik zu belohnen und schlechte zu bestrafen, womit die Essenz der Demokratie infrage gestellt wäre, sowohl im deutschen wie im europäischen Raum? Stimmt es, dass in Deutschland und Europa auch bei Einhaltung des Rechts politische Opportunität vorherrscht? Trifft es zu, dass der Rechtsstaat es im Kleinen sehr genau nimmt, während im Großen Rechtsbrüche vielfach ungeahndet bleiben? Und gibt es Wege, möglichen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken?

Weiterlesen: Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" nimmt an der 17. Speyerer Demokratietagung teil